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Start-up Camp Schleswig-Holstein

Veröffentlicht von Dennis Lizarzaburu am 04.09.2018

Dennis Lizarzaburu

Es startete als Speed-Dating mit norddeutschen Start-ups. Heraus kam der 3. Platz und der Publikumspreis für Instruments of Things, die ich als Mentor begleiten durfte.

9 Start-ups, 9 Mentoren, 6 Tage und ein Pitch

Wie kommt man als junger, unerfahrener Gründer oder Gründerin in den Austausch mit etablierten Unternehmern? Genau diesen Austausch hat das Start-up Camp SH bei Dräger in Lübeck, das vom 24. bis 28. August 2018 stattfand, zum Ziel. Initiator ist das Land Schleswig Holstein durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus (MWVATT).

In der Start-up-Garage kamen neun Start-ups zusammen, um mit Mentoren aus verschiedenen Branchen und erfahrenen Gründern ihr Startup auf Links zu drehen. Als Gründer hat man zwar oft sein Spezialgebiet und doch ist man in der Regel ein Neuling. Sei es die Finanzplanung, der Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Verhandlungen mit Partnern oder Investorinnen und Investoren. Die Aufgaben und Probleme, vor denen man steht, sind oft die selben, die die meisten erfolgreichen Unternehmer bereits hinter sich haben. Am Ende des Camps sollte jede Jungfirma einen 6-Minuten-Investoren-Pitch halten.

Ich war zum Camp als Mentor eingeladen. Die Freude war groß und wir wollten endlich die Personen hinter den Start-ups kennenlernen, von denen wir bisher nur aus einem PDF-Dokument gehört hatten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde bekam jeder Mentor seinen eigenen Platz in der Garage und dann hieß es Speeddating. 5 Minuten pro Start-up. Das Ziel: Matchen von Mentoren und Startup. Nicht jedes Team war im selben Stadium oder hatte ähnliche Geschäftsideen. Am Ende durfte jeder sein Kreuzchen bei den Mentoren bzw. Start-ups machen, mit denen er die Woche arbeiten wollte. So kam ich am Ende zu den Jungs von Instruments of Things. Ein cooles dreiköpfiges Team, welches mich vom ersten Moment an begeistert hat.

Instruments of Things haben sich zum Ziel gesetzt, ein Interface zur Steuerung elektronischer Musikinstrumente durch Sensordaten von Smart Devices zu entwickeln. So kann ein Instrument beispielsweise durch einen Bewegungssensor, die Körpertemperatur, den Herzschlag oder andere Körperfunktionen bedient werden. Stellt man sich ein Festival oder ein Konzert vor, bei dem die Besucher selber einen Song einzig durch ihre Bewegung erzeugen könnten, macht das Eindruck. Doch auch die Anwendung durch erkrankte Personen, die vielleicht in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, ist möglich.

Meine Aufgabe als Mentor war es, die Gründer auf den Pitch vor einem großen Publikum vorzubereiten. Am Ende des Camps räumte Instruments of Things den 3. Platz und den Publikumspreis ab. Glückwunsch Jungs!

Mehr zu Instruments of Things: instrumentsofthings.com

Bilder von Jan Konitzki

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